Amélie Sandmann

Sängerin - Schauspielerin

© Steffi Henn
© Steffi Henn

 

 

 

"I used to be Snow White,

but I drifted."

      

Mae West

 


„Die schlimmste Form der Ungerechtigkeit ist die vorgetäuschte Gerechtigkeit.“ Platon

Siegfried Mauser © Frank Zauritz
Siegfried Mauser © Frank Zauritz

„Das Gericht sah es als erwiesen an...“ Dieser für uns so verhängnisvolle Satz - was bedeutet der eigentlich? Dass ohne Beweise, ohne Tatzeugen, bei reiner Aussage-gegen-Aussage-Konstellation dennoch verurteilt wurde. Kaum zu glauben, oder?

“Im Zweifel für den Angeklagten” wurde früher “aus Mangel an Beweisen” freigesprochen. Das hat sich geändert. Der Grundsatz ”in dubio pro reo” wurde längst durch “in dubio contra reum“ ersetzt. 

 

Die erneute Verurteilung meines Mannes - entgegen alle Indizien, die für ihn sprachen, trotz so vieler Leumunds- und Entlastungszeugen, die für ihn aussagten, kann ich nur darin begründet sehen, dass an ihm ein Exempel statuiert werden sollte - um jeden Preis.

 

Wir haben gekämpft und konnten doch nur verlieren.

 

 

Klarstellend möchte ich Folgendes hinzufügen:

 

Natürlich lehne ich jede Form von Diskriminierung oder gar Gewalt, egal gegen wen, strikt ab und bin definitiv der Meinung, dass Vergewaltigung und sexuelle Nötigung strengstens zu ahnden sind. Ein Problem habe ich jedoch mit dem derzeitigen inflationären Missbrauch dieser Begriffe - was für ein Hohn für Frauen, denen tatsächlich Gewalt angetan wurde!

 

Mehr zum Thema hier: Ein Bild, das mich entstellt

Stellungnahme meines Mannes, FAZ Oktober 2018