Ohne Beweise verurteilt!

© Frank Zauritz
© Frank Zauritz

Mein Mann ist UNSCHULDIG! Er kann seine Unschuld aber nicht beweisen. Seine Unschuldsbeteuerungen werden einfach nicht zur Kenntnis genommen. Seit #metoo wird Frauen bedingungslos ALLES geglaubt, Männern NICHTS. Je absurder die Vorwürfe, umso glaubwürdiger die „Opferzeugin“, denn: So was denkt sich doch niemand aus...

 

Leider erlaubt es der Paragraph 261 StPO dem Richter, ohne Beweise und ohne Tatzeugen nach freier Überzeugung zu verurteilen. Dies steht nicht einmal im Widerspruch zum bekannten Grundsatz "in dubio pro reo", denn es besagt lediglich, dass die Richter nur dann "aus Mangel an Beweisen" freisprechen müssen, wenn sie selbst noch Zweifel hegen, das heißt, sie können frei entscheiden, wem sie glauben und wem nicht. Die Aufgabe eines geschickten Anwalts, bzw. einer Anwältin besteht also darin, seine/ihre Mandant*innen so gut zu briefen, dass diese das Gericht überzeugen können - und wer weiß schon besser, auf welche Details es da ankommt, als ein sog. Opferanwalt, bzw. eine Opferanwältin... 

Nun sind Richter auch nur Menschen, und es wäre wohl ziemlich naiv anzunehmen, Faktoren wie Zeitgeist, voreingenommene Berichterstattung, politischer Druck, etc. gingen spurlos an ihnen vorüber ohne die Urteilsfindung zu beeinflussen. Lesen Sie hierzu einen Fachartikel von Dr. Alexander Stevens:

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Standpunkt - Artikel aus der NJW (Neue juristische Wochenschrift) vom Oktober 2018 Autor: Dr. Alexander Stevens
Aussage gegen Aussage – Fehlurteile vorprogrammiert
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